ALC – Online-Seminar: Kapitel 9

Aufbau eines Risikomanagements – pragmatisch passend zur Größe des Unternehmens und der Komplexität des Geschäftsmodells. Schwerpunkte: Welche Risiken verbergen sich wo, können zu welcher Schadenhöhe führen und können wie vermieden, reduziert oder ggf. bewusst eingegangen werden.

Die Notwendigkeit zu Risikoanalyse ergibt sich in allen Lebensbereichen. Gerade im unternehmerischen Umfeld, stellt diese ein wichtiges Mittel zur Identifizierung und Bewertung von Situationen, Strukturen, Vorhaben, Entwicklungen, Ergebnissen und Systemen dar.

Risikoanalysen & SWOT-Analysen dienen zur Identifikation von ggf. komplexen Risiken und machen diese überhaupt erst transparent, quantifizierbar und damit steuerbar. D.h., dass im Rahmen des Risikomanagements mögliche Negativereignisse durch Prävention vermieden, reduziert, auf Dritte abgewälzt (z.B. Verkauf, Abtretung, Outsourcing, Hedging, Versicherung) oder bewusst eingegangen werden können.

Zudem eignen sich systematische Risikoanalysen & SWOT-Analysen zur Kommunikation von drohenden bzw. akuten Risikosituationen, um Wahrnehmung, Sensibilität sowie Änderungs- und Anpassungsbereitschaft zu fördern. Ein wirksam strukturiertes Risikomanagement wird damit immer zu einem integralen Bestandteil der strategischen Unternehmensführung.

Üblicherweise wird die Analyse von Risiken grob in drei Schritte untergliedert:

– Identifikation: welche Risiken entstehen wo und warum

– Bewertung: welche Risiken entstehen mit welcher Ausprägung, Intensität und Wahrscheinlichkeit sowie mit welchen Kosten in welchem Schadenszenario

– Risikomanagement: welche Ursachen können mit welchen Maßnahmen vermieden, reduziert, auf Dritte abgewälzt oder welche Risiken ggf. bewusst eingegangen werden.